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University news
Eine Gruppe der deutschen Theologiestudenten- und Aspiranten hat die Orthodoxe Universität des Hl. Tichons besucht.

In Rahmen der Arbeit des russisch-deutschen Forums „St. Petersburger Dialog“ hat eine Gruppe der deutschen Theologiestudenten- und Aspiranten aus diversen deutschen Hochschulen am 28. September 2016 die Orthodoxe Universität des Hl. Tichons in Moskau besucht.

Die deutsche Gruppe (aus 14 bereits diplomierten und angehenden deutschen Theologen) unter der Leitung von Dr. Johannes Eldemann (Paderborn) besuchte die Orthodoxe Universität des Hl. Tichons zuallererst - die größte theologische Hochschule Russlands war bei der Planung der Besuche der deutschen Delegation an erster Stelle gewesen.

Pawel Chondsinskij, Dekan der Theologischen Fakultät hat gemeinsam mit Erzpriester Georgij Orekhanow (Prorektor für Internationale Zusammenarbeit) und einer Gruppe der Studierenden, die im Laufe ihrer Ausbildung Deutsch lernen, für einen warmen und herzlichen Empfang gesorgt.

Gleich nach der Ankunft wurden die deutschen Gäste durch die einheimischen Studenten durch das frisch renovierte Universitätsgebäude geführt - diese kleine Exkursion fand wohlbemerkt in deutscher Sprache statt. Die Besucher waren (wie sie selber behaupteten) von der Pracht der Räumlichkeiten absolut überwältigt, sogar mit einem Zarenpalast wurde das überbaute Gebäude verglichen.

Danach erzählten Vater Pawel und Vater Georgij den Gästen über die Entstehung und Entwicklung der Universität, beschrieben ihre moderne Struktur, berichteten über wissenschaftliche Zentren und Projekte. Es folge eine rege Diskussion über den Platz und die Rolle der theologischen Ausbildung in der modernen Gesellschaft. Beide Seiten setzten sich dann mit der Problematik des Übergangs der Theologie-Absolventen ins Berufsleben; große Aufmerksamkeit wurde dabei der beruflichen Zukunft der Absolventinnen geschenkt – während theologische Ausbildung für deutsche Frauen längst selbstverständlich ist, haben russische Schulabgängerinnen erst sein Kurzem die Möglichkeit, sich für diesen Bildungsweg entscheiden zu können.

Nach der Präsentation fand ein lebhafter und für beide Seiten sehr produktiver informeller Austausch statt.

Die Zeit wurde jedoch langsam knapp – nach der Universität stand noch ein Besuch der Allrussischen Aspirantur und Doktorantur auf dem Programm und am darauffolgenden Tag wurde die Delegation bereits in Nizhnij Nowgorod erwartet, wo sie noch andere theologische Fakultäten der russischen Hochschulen kennenlernen sollte.

Am Ende ihrer Reise bedankten sich die deutschen Gäste bei dem Dekan für so einen warmen und gut organisierten Empfang und interessante und detaillierte Erzählung über die Universität. Der Leiter der Delegation hofft nun auf weitere Zusammenarbeit und Umsetzung gemeinsamer wissenschaftlicher Projekte sowohl für Studierende als auch für Lehrkräfte.

Text: Denis Kanajew
Fotos: Sergej Pronin

Übersetzt ins Deutsche von L.Lauper

 





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