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St. Tikhon's Orthodox University
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University news
Im Hauptgebäude der St-Tichon-Universität fand die universitäre Patronatsfeierlichkeit statt (mit Videoauschnitten der Reden und Chorgesang)
 
Am 18. November 2016 fand die alljährliche Patronatsfeierlichkeit der Orthodoxen geisteswissenschaftlichen St.-Tichon Universität (OGSTU) statt, die an dem Tag begangen wird, an dem Bischof Tichon zum Patriarchen erwählt wurde. Dieser Tag ist seit 2007 mit dem Segen des Patriarchen Alexij II auch ein weiterer Gedenktag des heiligen Tichon.

 Am Vorabend zelebrierten der Erzpriester Vladimir Vorob’jov, Rektor der OGSTU, und Lehrende der Univerität die Vigil in den jeweiligen geweihten Ämtern.

Die göttliche Liturgie fand unter mehrstimmigen Gemeindegesang in der Kirche des heiligen Fürsten Vladimir im Hauptgebäude der Universität statt und wurde vom Erzbischof Evgenij von Vereja geleitet, dem Vorsitzenden des Bildungsausschusses der russisch-orthodoxen Kirchen. An seiner Seite stand der Bischof Panteleimon von Orehovo-Zujevo, Vorsitzender der synodalen Abteilung für Wohlfahrt und sozialen Dienst und Vikar des Patriarchen von Moskau und ganz Russland, dem das östliche Vikariat der Stadt Moskau untersteht. Insgesamt nahmen zwei Bischöfe, 27 Priester, 18 Diakonen und weitere Mitarbeiter, Dozenten, Studenten und Absolventen der Universität teil.

Am Ende der Liturgie gratulierte der Erzpriester Vladimir Vorob’jov allen Versammelten zum Gedenktag des heiligen Patriarchen Tichon und richtete Grußworte an Seine Eminenz Erzbishof Evgenij und sprach seinen innigsten Dank für die gemeinsame göttliche Liturgie in der historischen Stätte, in der ehemals die Diözese untergebracht war. Es sei ihm eine besondere Freude, dass diese nunmehr das Zentrum der Universität bilde, die mit Leben erfüllt sei, da hier täglich Lehrveranstaltungen und regelmäßig Gottesdienste stattfänden .

Vater Vladimir erinnerte daran, dass die OGSTU in diesem Jahr ihr 25 jähriges Bestehen feiere und im kommenden Jahr das 100. Jubiläum des Konzils von 1917 sei. Vor den Tagungen dieses Konzils fanden in der Kirche täglich Gottesdienste statt, zelebriert von hohen Geistlichen. Hier wurde die erste Panichida (Totengedenken) der Zarenfamilie abgehalten, die den Märtyrertod gefunden hatte. Aus diesen Räumen entsandte der Patriarch Tichon Briefe an die Regierung und das Volk mit der Aufforderung, den Gesetzlosigkeiten Einhalt zu gebieten. Von hier aus rief er das Vok zur Buße auf, um den Hetzen gegen die Kirche ein Ende zu bereiten. Vater Vladimir sieht die Früchte dieses Kampfes in unserer Zeit: fort seien die Hetzer und der Atheismus, und die Kirche sei auferstanden. Zu einem besonderen Symbol dieser Auferstehung ist dieses Haus, das Hauptgebäude der OGSTU geworden, das, nachdem es entweiht und bis zur Unkenntlichkeit verunstaltet wurde, nun in seiner Pracht wiederaufgebaut worden und mit Gebet erfüllt ist.

Als Zeichen des Dankes an den Patriarchen Kirill und die Bischöfe Evgenij und Panteleimon überreichte Vater Vladimir neuerschienene Bände, die von Mitarbeitern der Universität herausgegeben worden sind und in ihrer Art denkwürdig sind: zum einen ist es die erste Gesamtausgabe der Werke des hl. Kirchenlehrers Ambrosius von Mailand in russischer Sprache. Die Übersetzungsarbeit der Schriften des großen orthodox-lateinischen Bischofs steht unter dem Segen des Patriarchen Kirill und ist bereits zur Hälfte verrichtet. Zum anderen – eine Sammlung von Archivunterlagen zum Konzil von 1917-1918, die eine genaue Vorstellung über die damaligen Ereignisse liefert.

 Erzbischof Evgenij wies auf die große Verantwortung der Mühewaltenden in den Kirchen hin. Denn auch wenn der Atheismus als Staatsideologie verschwunden sei, sei er noch in den Herzen vieler unserer Mitbürger verhaftet. Daher müssten die heutigen Studenten von kirchlichen und geistlichen Lehrstätten in Zukunft Katechisierungs- und Missionsarbeit leisten und das Wort Gottes an die richten, die sich noch auf dem Weg zur Kirche oder noch außerhalb der Kirche befänden.

 Erzbischof Evgenij sagte zum Schluss seiner Rede: „Ich wünsche allen Kraft im Glauben, Kraft im Geiste bei allen Proben, die uns zuteil werden. Ein gesegnetes Fest!”
 Am Abend fand ein Festakt im Konzilsaal des Hauptgebäudes mit abschließendem Chor-Konzert statt.









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