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Unter dem Titel „Menschen und Schicksale des russischen Exils“ fand die neunte internationale wissenschaftlich-bildende Konferenz statt.
Vom 2.-4. Februar 2017 hielten das Geschichtsinstitut der Russischen Akademie der Wissenschaften und die OGSTU die neunte wissenschaftlich-bildende Konferenz unter dem Titel „Menschen und Schicksale des russischen Exils“ ab. Im Laufe zweier Arbeitstage hielten ungefähr 30 Wissenschaftler verschiedener wissenschaftlicher Einrichtungen Russlands aber auch ausländischer Forscher aus Litauen, Tschechien sowie der Ukraine ihre Vorträge.

 Der Schwerpunkt lag in diesem Jahr auf der Tätigkeit und den Errungenschaften russischer Professuren und pädagogischer Arbeitsgruppen im Ausland. Dabei galt die besondere Aufmerksamkeit der Erziehung der heranwachsenden Generation in russischer Tradition, in der Orthodoxie und der Treue zur russischen Heimat.

Die verfolgten russischen Emigranten leisteten mit ihren Formen wissenschaftlicher Tätigkeit ihren Beitrag zum wissenschaftlichen Leben der Länder, in denen sie sich nach dem Willen des Schicksals befanden. Sie nahmen teil an der Forschung im Kampf mit Krebs, verbesserten das Dialyse- und tomografische Verfahren, veröffentlichten herausragende Arbeiten zu Histologie und Embryologie. Russische Musiker haben im Ausland nicht nur die Traditionen der russischen Musik bewahrt, sondern auch Hochschulen für Musik eröffnet sowie die lokale Kultur mit ihrer musikalischen Bildung bereichert.

 Am dritten Arbeitstag der Konferenz wurde ein runder Tisch abgehalten, an dem Fragen zur Veröffentlichung und Erläuterung von persönlichen Dokumenten aufgeworfen wurden. Denn in der biografischen Erforschung spielen die Quellen aus persönlicher Feder eine wesentliche Rolle. Ihre Suche, Bekanntmachung in wissenschaftlichen Kreisen und Veröffentlichung gehören zu dem Prozess, der den Biografen in seinem schöpferischen Leben begleitet.

In den drei Tagen nahmen 63 Menschen teil. Insgesamt gab es 27 Vorträge.

 

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