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University news
Der zweite Studentenball der OGSTU unter dem Motto „Im rauschenden Balle, doch plötzlich“
Am 19. Februar fand im Kreml von Ismajlowo (ein Kulturpark in Moskau, Anm. v. Übersetzer) unter dem Segen des Rektors Erzpriester Wladimir Worobjow der zweite Studentenball der OGSTU unter dem Motto „Im rauschenden Balle, doch plötzlich“, ein Zitat vom russischen Dichter, Schriftsteller und Dramaturg Graf Alexej Konstantinowitsch Tolstoj, dessen 200. Jubiläum währt.

 Über einhundert Personen aus verschiedenen Fakultäten der OGSTU, Moskauer geistlichen Schulen, der MGU und anderen Moskauer Universitäten nahmen am Ball teil. Erklärtes Ziel war auf die Kultur zu Beginn des 19. Jahrhunderts aufmerksam zu machen und die Atmosphäre jener Zeit wiederzuerwecken. Das Programm reichte von Balltänzen und Auftritten bis hin zu Spielen und Wohltätigkeitsalons.

 Der Ball wurde unter anderem von Vater Philipp Iljaschenko eröffnet, Leiter der Abteilung für Soziales der OGSTU, der kurz Alexej Tolstoj charakterisierte und den Wunsch aussprach, dass alle möglichst nah mit dessen Epoche in Berührung kommen und eine Ahnung von ihrer Schönheit und Erhabenheit erhalten.

 Getanzt wurde nach historischen Choreographien zur Musik von Alexandra Neronowas Ensemble, das auch schon beim ersten Ball gespielt hatte. Julia N. Kusnezowa, Leiterin des Lehrstuhls für Sologesang an der OGSTU, steuerte mit ihrer Interpretation von A. Tolstojs Gedichten zum Programm bei.

In Anlehnung an die Wohltätigkeitsbälle des 19. Jahrhunderts machte sich die Studentenschaft für Soziales stark und sammelte dieses Mal Spenden für Antonina Aimursajewa, die Mutter einer Absolventin unserer Universität ist und an Krebs leidet.

 Alle Studenten nahmen regen Anteil an der Gestaltung des Balles. Die pädagogische Fakultät veranstaltete einen Wohltätigkeitsbazar, die historische – eine Lotterie, die Fakultät für bildende Künste – einen Künstlersalon, während Studenten aus der philologischen Fakultät einen Fotosalon organisierten. Auch gab es einen Buffet, einen Spielsalon und andere Unterhaltungen – alles von den Studenten selbst ins Leben gerufen.

Die Resonanz von den Gästen lässt keinen Zweifel, dass der Ball bei allen einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat. „Es war eine echte Reise ins 19. Jahrhundert“, begeistert sich Ewelina Kassjanowa, Studentin an der philologischen Fakultät der OGSTU. „Mir hat es sehr gefallen, es war mein erster großer Ball“, sagt Iwan Pavlejev, Student an der MGU. „Überwältigt wäre zu pauschal ausgedrückt; ich habe eine neue Erfahrung gemacht, ein Gefühl von Feierlichkeit und zugleich Güte. Man hat mich sehr warmherzig aufgenommen, wie einen teuren Gast, und dafür bin ich sehr dankbar.“

 Zum Schluss wurden Dankesworte an die Organisatoren gerichtet: an die Abteilung für Soziales der OGSTU und persönlich an Vater Philipp Iljaschenko, sowie an das Balltanzstudio „Wessennij tanez“ mit seinen Leitenden Natalija Danilova und Sergej Luzkowskij. Der Ball ist zu einer Tradition geworden, und man wartet schon mit Spannung auf den nächsten Studentenball der OGSTU.




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