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Dekan der Theologischen Fakultät OGSTU verteidigt die erste theologische Habilschrift Russlands
Am Donnerstag, den 1. Juni, verteidigte Erzpriester Pavel Chondzinskij, Dekan der Theologischen Fakultät OGSTU und Doktor in Theologie, erfolgreich die erste theologische Habilschrift in der neueren Geschichte Russlands. Die Verteidigung fand am gesamtkirchlichenSt-Kyrill-und-Methodius-Postgraduierten-Institut statt, teilt der Nachrichtendienst der OGSTU mit.

 Seine Habilschrift mit dem Thema „Lösungsfindung der russischen Theologie des 18. Jahrhunderts in der Synthese des Bischofs Filaret, des Moskauer Mitropolen“ untersucht das Wirken des Mitropoliten im Kontext des theologischen Denkens in Russland seiner Zeit.

„In der Geschichte des russischen geistlichen Denkens gebührt Bischof Filaret der Platz, den in der russischen Literatur Puschkin innehat. Wie dieser alles in Poesie verwandelte, womit er in Berührung kam, machte jener alles unter seiner Feder zu Theologie. In meiner Schrift zeige ich auf, wie die theologische Konzeption Filarets Lösungsansätze für Fragen bietet, die sich bei der Berührung mit der Moderne und den neuen theologischen Strömungen des 18. Jahrhunderts vor der russischen Theologie aufgetan hatten“, sprach zuvor Erzpriester Pawel über seine Arbeit.

 Das Komitee hörte die Einleitung des Kandidaten an und stimmte, nachdem es die Antworten auf seine Fragestellungen, die Beurteilung des wissenschaftlichen Betreuers und der Opponenten beurteilt hatte, geheim ab. Mit 21 von 22 Stimmen - wobei sich ein Stimmzettel als ungültig erwies – wurde Vater Pawels Kandidatur angenommen. Der Habilitationsrat besteht insgesamt aus 23 Gelehrten und untersteht dem Mitropoliten Ilarion (Alfejew) von Wolokolamsk, Moskauer Patriachat.

Vor den Journalisten sagte Vater Pawel, dass er es ohne Hilfe nicht geschafft hätte: „Meine Kollegen und alle, die wollten, dass unser Staat nicht atheistisch, sondern weltlich ist, haben mich unterstützt. Es hat sich so zusammengefügt, dass dieses Jahr zum 150. Mal der Todestag Filarets jährt und dazu noch die erste verteidigte Habilschrift mit ihm im Zusammenhang steht. Das scheint mir ein sehr wichtiges Zeichen zu sein, weil er in der Tat einer der größten Theologen Russlands war.“

Nach dem Procedere, das ungefähr vier Stunden dauerte, werden die Protokolle und Materiale an das Oberste Attestationsrat weitergeleitet, das alle erhaltenen Dokumente analysieren und den endgültigen Beschluss über die Titelverleihung treffen wird.

 Wir erinnern: Oktober 2015 erkannte das Präsidium des Obersten Attestationrats vom Bildungsministeriums die wissenschaftliche Spezialisierung „Theologie“ an, wodurch die Einrichtung des ersten Habilitationsrates für Theologie möglich wurde. Der Rat wurde von der Lomonossow-Universität, der Russischen Akademie für Volkswirtschaft und Öffentlichen Dienst, des gesamtkirchlichen Postgraduierten-Instituts und der OGSTU gegründet. Außerdem wurde am Obersten Attestationsrat ein Expertenausschuss für Theologie ins Leben gerufen.

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