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St. Tikhon's Orthodox University
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Feierliche Diplomüberreichung im Konzilsaal
Am 12. Juli 2017, zum Fest der Apostel Peter und Paul, wurde den diesjährigen Absolventen der OGSTU im Konzilsaal des Hauptgebäudes (der historischen Diözese) feierlich das Abschlusszeugnis überreicht.

Zunächst feierte man in der Hl.-Wladimir-Kirche die göttliche Liturgie, die der Erzbischof Jewgenij von Wereja leitet. Er ist Vorsitzender des Bildungsgremiums der russisch-orthodoxen Kirche und Rektor der Moskauer Geistlichen Akademie. Mit ihm dienten Erzpriester Wladimir Worobjow, Rektor der OGSTU, und Dekane und Prorektoren der OGSTU: Erzpriester Pawel Chondzinskij, Dekan der Theologischen Fakultät, Erzpriester Alexander Saltykow, Dekan der Fakultät für Kirchenkünste, Erzpriester Alexij Jemeljanow, Dekan der Fakultät für Kirchengesang, Erzpriester Andrej Posternak, Dekan der Fakultät für Geschichtswissenschaft, Erzpriester Georgij Orechanow, Prorektor im Bereich Internationales, Erzpriester Konstantin Polskow, Prorektor im Bereich wissenschaftliche Arbeit, Priester Pawel Jermilow, stellvertretender Dekan der Theologischen Fakultät, und weitere Dozenten und Mitarbeiter der OGSTU mit Priesterwürde. An der Liturgie beteten die Absolventen der OGSTU 2017 sowie Absolventen vorangegangener Studienjahre, Studenten der OGSTU und Kirchengänger der wiederaufgebauten Hl.-Wladimir-Kirche. Nach dem Gottesdienst begrüßte der Rektor Erzbischof Jewgenij und alle Versammelten und überließ letzterem das Wort.

Dieser richtete sich an die Absolventen mit den Worten: Ich wünsche Ihnen, dass Ihnen der Herr Weisheit schenkt. Sie müssen immer daran denken, dass die Summe an Kenntnissen an sich nicht den Menschen retten kann. Man kann vieles über Gott wissen, aber Ihn nicht kennen. Wir müssen nach dem Evangelium leben. Das ist die Aufgabe eines jeden orthodoxen Christen. Andernfalls verkommt das Christentum in eine der vielen philosophischen Theorien. Auch merkte der Erzbischof an: Erzbischof Theodor (Posdejewskij) sagte bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts: ´Warum leben wir, die wir Christen genannt werden, nach dem Alten Testament? Weil das Christentum nicht zu unserem Leben geworden ist, weil es bloße Theorie geblieben ist.´ Gebe uns Gott, dass die Theorie, die wir während unserer Universitätszeit erhalten haben, zu unserem Leben und zum Weg der Erlösung wird.

Gemeinsam mit Erzpriester Wladimir händigte Erzbischof Jewgenij den Abgängern ihr Abschlusszeugnis aus. In diesem Jahr sind es an der OGSTU 343 Personen, von denen 12 das Orthodoxe Theologische St-Tychon Institut, das innerhalb der OGSTU besteht, absolvierten und 5 promovierten.

Insgesamt hat die OGSTU während des Vierteljahrhunderts ihres Bestehens über 7000 Personen ausgebildet, die überall auf der Welt tätig sind. Ich bin angenehm überrascht, dass überall, wohin ich fahre, in verschiedenen Ländern man mich mit den Worten begrüßt: ´Ich habe bei Ihnen studiert.´ Unter unseren Abgängern gibt es bereits um die 1000 Priester und 12 Bischöfe. Viele sind Lehrkräfte an Schulen und Hochschulen, Mitarbeiter in den Medien, oder engagieren sich in Administrationen, sagte der Rektor. Seinen Worten zufolge ist in Sachen Berufseinstig die Fakultät für Kirchengesang ein der erfolgreichsten. Hier fänden 100% aller Abgänger eine Arbeit: Viele singen bereits in Chören, bevor sie noch ihr Diplom erhalten. Dasselbe gilt für die Fakultät der Kirchenkünste.

Besonders wertvoll sind für uns diejenigen Absolventen, die an unserer Universität als Lehrkräfte und sonstige Mitarbeiter verbleiben. Wir wählen hierfür die besten Studenten aus, und unser Kollegium besteht im Wesentlichen aus unseren ehemaligen Studenten, erzählte Erzpriester Wladimir. Als unsere heutigen Absolventen bei uns immatrikulierten, sagten wir ihnen, dass das Ziel der OGSTU die Vorbereitung von Spezialisten sei, die bereit seien, für die Kirche und für die Glaubenserstarkung unseres Volkes zu dienen.

Es ist ein verheißungsvoller Jahrgang, denn dieses Jahr feiert unsere Universität ihr 25. Jubiläum, das mit dem 100. Jubiläum des lokalen Konzils von 1917 zusammenfällt. Damit gehen die heutigen Absolventen als Jubiläumsabgänger in die Geschichte ein, erzählte Dr. Natalia Suchowa, Leiterin des Forschungszentrums für Theologiegeschichte und theologische Bildung OGSTU. Ich kann zwar nur anhand der Theologischen Fakultät urteilen, aber in diesem Jahr waren die Abschlussarbeiten von besonders hohem Niveau. Ich würde gern auch die gute Verteidigungen hervorheben: die Prüflinge bereiteten gute Reden vor und antworteten ihren Opponenten mit Sorgfalt. Das ist wichtig, weil es beweist, dass sie nicht nur mit dem Abschlussthema vertraut sind, sondern auch mit der Theologie im Ganzen. Sie beherrschen die theologischen Terminologien, konnten schwierige Fragen beantworten und ihre Gedanken formulieren. Dass sie ihre Abschlusszeugnisse heute, am Tag der heiligen Apostel Peter und Paul, erhalten, ist ebenfalls sehr bezeichnend. Nun tragen sie eine große Verantwortung, und es obliegt ihnen, diesem Vertrauen gerecht zu werden. Die OGSTU vermittelt Fachwissen an 10 Fakultäten, 26 Bachelor-, 17 Master- und 8 Doktorandenstudiengängen, die allesamt staatlich akkreditiert sind, sowie an zwei Spezialisierungsprogrammen und einem Bildungsprogramm mit mittlerer Reife.







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