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Der Kammerchor der St-Tychon-Universität im hohen Norden


Vom 28. bis 30 Juli 2017 fand auf Walaam (Ladogasee) der dritte internationale Hl.-Wladimir-Festival für orthodoxen Gesang Erleuchter statt. Auf der Insel trafen sich namhafte Chöre und Solisten aus Russland, Armenien, Georgien, Serbien und Zypern, die die christlich-orthodoxe Gesangstradition pflegen. Unter ihnen waren der Chor des Walaam-Klosters, der Chor Altrussischer Gesang (Drevnerusskij raspew), der Ensemble Chronos, die Chorvereine Bassiani aus Georgien, der Kammerchor Hower aus Armenien und unser Kammerchor von der Fakultät für Kirchengesang, den Tatjana Koroljowa, Lehrstuhlleiterin für Chorleitung und Hauptchorleiterin an der Nikolai-Kirche in Kusnezy dirigierte. Diese nahm verschiedene Stile ins Repertoire, um die Besonderheit unserer Fakultät zu demonstrieren.

Beim ersten Konzert am 20. Juli trat unser Kammerchor mit dem Programm Scheint allzeit eurem Vaterland, ihr ruhmreichen russischen Wundertäter! auf. Im altrussischen Stil (Snamennyj Gesang) wurden der Psalm 141 Herr, ich rufe zu dir und zwei Stichiren (eine Art Kirchenlieder, Anm. Ü.) an die heiligen Sergius und German von Walaam dargebracht. Da es keine alten Gottesdienste an die Heiligen existieren, wurden die Stichiren von unseren Lehrkräften selbst gesungen. Sodann erklang eine Lobpreisung an den apostelgleichen Fürsten Wladimir in drei altrussischen Stilen: Snamennoje Gesang, Trojestrotschije und griechischer Gesang in einer Harmonisierung des frühen Partes (17. Jahrhundert, Anm. Ü.). Den Abschluss bildete ein Fragment aus dem Kanon an den heiligen Wladimir, der vom Bekenner Afanassij (Sacharow) im Stil des Kiewer Höhlenklosters verfasst wurde.

Zum zweiten Auftritt während des Gala-Konzerts bereitete der Kammerchor der OGSTU Gesänge zu Ehren der Neumärtyrer und Bekenner von Russland vor. Kurz vor dem Auftritt sagte Koroljowa während eines Interviews: Wir erinnern immer wieder unsere Studenten daran, dass sie nur dank der Neumärtyrer heute die Möglichkeit haben, zu studieren, zu dienen und ohne Furcht zur Kirche zu gehen. Das waren ganz außergewöhnliche Menschen, und das verstehen alle. Unsere Studenten müssen so singen, dass das Herz bei der Erinnerung an die Verfolgungen blutet.

Das Gala-Konzert fand vor den Mauern des Klosters statt, und unser Kammerchor stellte eine Komposition vor, die Lesungen von Brieffragmenten des Patriarchen Tychon und des Bischofs Afanassij (Sacharow) sowie Stichiren an beide Heilige beinhalteten, wobei die Gesänge an den Patriarchen von Bischof Afanassij selbst verfasst wurden.

Oxana Serikbajewa, Lehrkraft an der Fakultät für Kirchengesang, erzählte von ihren Eindrücken: Für uns war es ein riesiges Glück, drei Tage lang auf der heiligen Erde der Insel Walaam wohnen, zu den Heiligen zu beten, die Stätten zu besuchen, die Schönheit und Einmaligkeit ihrer Natur zu bestaunen und, natürlich, unsere Universität zu vertreten. Wir drücken unseren innigsten Dank an unseren Rektor, Vater Wladimir, aus, der unsere Teilnahme gesegnet hatte, und natürlich an Tatjana Koroljowa, die die mühsame Vorbereitung und die Leitung unseres Kammerchores der OGSTU, wie unser Kollektiv während des Festivals hieß, auf sich nahm.

Verfasst nach Materialien aus der Website des Walaam-Klosters und der Fakultät für Kirchengesang OGSTU.

06 August 2017

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