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St. Tikhon's Orthodox University
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University news
Offizieller Besuch vom Oberhaupt der albanisch-orthodoxen Kirche an der OGSTU

Der berühmte Theologe und Missionar, der auch ein Ehrenmitglied der Moskauer Geistlichen Akademie ist und viele internationale Auszeichnungen trägt, zeigte sichtliches Interesse bei der Besichtigung der St-Tychon-Kirche und der St-Wladimir-Kirche, die sich im Hauptgebäude befinden. Erzpriester Wladimir Worobjow, der Rektor der Universität, führte ihn durch die Räumlichkeiten und erläuterte ihm die Geschichte dieses einmaligen Hauses.

Nach der Führung fand ein Treffen mit Lehrenden, Studierenden und Geistlichen der OGSTU statt, das der Rektor mit folgenden Worten eröffnete: "Wir wissen, wie schwierig sich das Leben für orthodoxe Christen in Albanien gestaltet. Wir wissen, welche schreckliche Unterdrückung und Verfolgung die albanische Kirche erleiden musste. Wir wissen, dass auch jetzt sich die Situation für die Kirche in Albanien leider nicht normalisiert hat. In Ihrer Person sehen wir einen geistigen Kämpfer des christlich-orthodoxen Glaubens, der auf der ganzen Welt die Interessen der Orthodoxie verteidigt. Mit ganzem Herzen wünschen wir Ihnen, Ihrer Geistlichkeit und der ganzen orthodoxen Bevölkerung Albaniens Gottes Hilfe."

"Der Ort, an dem wir uns heute versammelt haben, ist der Konzilsaal. Hier fand vor einhundert Jahren das Konzil der russisch-orthodoxen Kirche von 1917-1918 statt. Dieses stellte nach einer langen Pause die Institution des Patriarchen wieder her. Doch seine wichtigste Tat war es, unsere Kirche auf die Verfolgungen vorzubereiten. Von hier aus sendete Patriarch Tychon und das Konzil seinen Ruf an das russische Volk, für seinen orthodoxen Glauben zu stehen", erinnerte Vater Wladimir. "Als die erste Sektion des Konzils endete, gingen viele der Konzilteilnehmer hinaus und kehrten nicht mehr lebend zurück. Und der erste unter diesen Märtyrern war der Erbauer dieser Kirche und dieser Diözese: Mitropolit Wladimir (Bogojawlenski)."

"Während wir hier studieren, dienen und beisammen sind, spüren wir immer die geistige Gegenwart unserer Neumärtyrer: des Patriarchen Tychon, des Mitropoliten Wladimir und all derer, die sich in einer grausamen Zeit für die Orthodoxie in Russland aufopferten", fuhr der Rektor fort.

Als Zeichen seiner Anerkennung überreichte Erzpriester Wladimir dem Erzbischof Anastasios eine Ikone des heiligen Patriarchen Tychon, des Patrons der Universität.

"Für mich ist es eine besondere Freude, heute hier zu sein. Ich war lange Zeit Professor an der Athener Universität und fühle mich hier am richtigen Ort. Hier fühle ich mich freundschaftlich aufgenommen", sagte der ehrwürdige Gast.

Er erzählte von der albanischen Kirche, die die einzige unter den christlich-orthodoxen ist, die vollständig zerstört worden sei. Hier aber, in Russland, habe selbst in den schlimmsten kommunistischen Jahren die russische Kirche nicht vernichtet werden können. Erst vor 25 Jahren habe man mit Gottes Hilfe die Wiederrichtung der Kirche wiederaufnehmen können.

Erzbischof Anastasios hob besonders hervor, dass die Welt von einer schweren Krankheit gezeichnet sei – der Habgier und der Zwietracht, die von der Besonderheit des heutigen Kapitalismus´ herrührten. "In unseren Tagen beobachten wir solche Phänomene wie den islamischen Fundamentalismus, der eine Sprache der Gewaltbereitschaft spricht und dabei die religiösen Gefühle der Menschen missbraucht. Das ist eine neue Art der Kriegsführung. Ihr kann man nicht mit Panzern und Flugzeugen begegnen. Das ist eine Gesamtheit von Ideen", ist der albanische Gast überzeugt.

"Als einziger Weg bleibt daher uns Christen nur das Entgegenbringen von Liebe, aber nicht irgendeiner, sondern einer Liebe, die von Demut erfüllt ist. Wie uns unser Herr Jesus Christus selbst eröffnet hat, haben wir nichts, außer dieser Liebe", sprach der Erzbischof von Tirana. "Das ist die Liebe, die am Ende siegt. Die einzige Institution aber, die Liebe bringen kann, ist die Kirche. Hierin besteht unsere große Verantwortung."

Zum Ende des Treffens beantwortete der Erzbischof von Tirana einige Fragen zur Missionstätigkeit und zum Gemeindelebens in Albanien.

05. Dezember 2017

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