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University news
Stellvertretende Dekanin aus der OGSTU an der Athos-Konferenz in Griechenland

Vom 8. bis 10. Dezember fand im Museum für byzantinische Kunst, Thessaloniki, das zweite internationale wissenschaftliche Forum, das mit der Unterstützung des Amtes für Denkmalschutz von Chalkidiki vom Berg-Athos-Zentrum veranstaltet wurde. Im selben Zeitraum traf man sich auch zur eintägigen wissenschaftlichen Konferenz „die Protaton-Kirche und ihre Ikonenmaler: Restaurationsarbeiten und neue Erkenntnisse“. Die PSTGU wurde von der stellvertretenden Dekanin für Kirchenkünste, Ariadna Woronowa, vertreten, die auch einen Vortrag über den Einfluss der mittelalterlichen Architektur von Berg Athos auf die Entstehung des russisch-byzantischen Stils ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts hielt. Dies veranschaulichte sie am Beispiel des OGSTU-Hauptgebäudes, das als Moskauer Diözese im sogenannten byzantinsch-eparchialen Ziegelbaustil erbaut wurde, und erzählte von seiner wechselhaften Geschichte bis hin zu seiner kürzlichen Restaurierung.

Hauptziel der Veranstaltung war es, die Forschung zu Berg Athos voranzutreiben und hierauf junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vorzubereiten.

Am Forum wurden Themen wie die historischen und zeitgenössischen Archive und Kodizes der Athos-Klöster, die Rolle des Berges Athos bei der Aufklärung, sowie zerstörte Klöster dieser Mönchsrepublik und deren Monumentalmalerei und -architektur behandelt.

Das Berg-Athos-Zentrum hat in seiner 15-jährigen Bestehens bereits zehn internationale wissenschaftlichen Konferenzenveranstaltet, die mit über 300 Vorträgen die tausendjährige Geschichte des Mönchstums auf Athos in allen seinen Facetten beleuchteten.

An den Versammlungen nahmen unter den Universitätslehrenden, Forschenden und Studierenden auch Vertreter der heiligen Koinotis (des Parlaments der Mönchsrepublik Athos) und des Regierungsrates von Berg Athos sowie Yiannis Boutaris, Bürgermeister von Thessaloniki und Vorstand des Berg-Athos-Zentrums, teil.

Während der Konferenz „Die Protaton-Kirche und ihre Erbauer“ wurden zum ersten Mal spannende Ergebnisse aus den jüngsten Restaurierungsarbeiten an der Wandmalerei bekannt gemacht. Diese wurden bislang dem Meister Manuel Panselinos (Ende 13. – 14. Jh.) zugeordnet, doch haben die Restauratoren die Signaturen von Michael Astrapas und Eutychios, nicht minder berühmte Ikonenmaler aus derselben Epoche, zu Tage gebracht. Diese Entdeckung ändert grundlegend unsere Vorstellung über die Protaton-Kirche und ihre Werkschöpfer und wirft neue Fragen auf.

10. Dezember 2017

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