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Missionarische Sommerreise der geschichtswissenschaftlichen Fakultät OGSTU

Vom 23. bis 29. Juli machten Lehrende und Studierende von der geschichtswissenschaftlichen Fakultät eine Missionsreise in die Diözese von Glazov, Teil der Metropolie von Udmurtien (Republik im russischen Föderationskreis Wolga). Die Reise stand unter der Leitung vom Fakultätsdekan, Priester Andrej Posternak.

Die Missionare der St. Tychon Universität trafen am 23. Juli auf Einladung des hochehrwürdigen Viktor, des Bischofs von Glazov und Igra, in der Stadt Glazov ein und wurden von wichtigen Vertretern der Diözese empfangen. Unter ihnen war auch Priester Artemij Prozorov, Vorsteher der Kirchen im Kreis Selty und Jugendbeauftragter der Diözese, der die Gruppe bei ihrem weiteren Aufenthalt zur Seite stand.

In der Christi-Verklärungs-Kathedrale wandte sich Seine Hochwürden Viktor mit einem Geleitwort an die Eingetroffenen und gab seinen bischöflichen Segen für die Missionstätigkeit im Kreis Selty. Anschließend machte sich die Gruppe auf den Weg in die Siedlung Novaja Mon’ja im selbigen Kreis, wo es auch gleich an die Arbeit ging: Vater Andrej hielt den ersten Gottesdienst ab, und die Studenten organisierten ein Treffen mit den Bewohnern sowie Unterricht mit den Kindern.

Eine Woche lang lebten die Missionare in Novaja Mon´ja, zelebrierten täglich die Göttliche Liturgie sowie den Abendgottesdienst, unterrichteten die Kinder und führten Gespräche mit den Einwohnern. Für die Zeit der Missionsreise wurde auf dem Gelände des Kulturhauses eine Feldkirche aufgebaut, in der mehr als 200 Ortsansässige die heilige Kommunion empfingen. Darüber hinaus machte Vater Andrej Hausbesuche bei Alten und Kranken, spendete ihnen die Krankensalbung und die Heilige Kommunion.

Aufgrund der Abgeschiedenheit haben die Menschen aus Novaja Mon’ja und seiner Umgebung praktisch keine Mögkichkeit an Gottesdiensten teilzunehmen. Die nächste Kirche ist weit, und gerade an Sonnabenden und Sonntagen fahren die Busse nicht. Daher nutzten die Möglichkeit zu einem Gottesdienst nicht nur Menschen aus Novaja Mon´ja, sondern auch aus umliegenden Ortschaften, in denen die Missionare in den letzten Jahren waren. Das Wiedersehen war von unaussprechlich herzlicher Wärme erfüllt.

Jeden Tag kamen Personen, die das Christentum annehmen wollten und ein Gespräch suchten. 32 Personen empfingen die heilige Taufe.

Auch die Arbeit mit Kindern jeden Alters nahmen die Missionare besonders ernst. Sie befassten sich mit den Kleinen im Kindergarten, luden die Schüler zu Clubs ein, in denen sie ihnen die Grundlagen der Orthodoxie näherbrachten, und abends unterhielten sie sich mit den Kindern und Jugendlichen im Sommerlager. Außerdem fanden abends Treffen mit Erwachsenen statt, bei denen Lebensfragen erörtert werden konnten.

Am 26. Juli besuchte ein Teil der Missionare mit Priester Artemij Prozorov das orthodoxe Jugentreffen der Diözese von Glazov, das vom 26. bis 28. Juli im Dorf Kulemino stattfand. Dort wurde auch nach einem eingehenden Gespräch die Taufe eines Teilnehmers vollzogen. Während des Abendessens tauschte man sich über Erfahrungen aus.

Am 27. Juli besuchten zwei OGSTU-Studierende die Mittelstufe von Selty und erzählten dort von ihrem Leben an der OGSTU und über die heutige Jugend in der Orthodoxie überhaupt. Abends fand dann ein festlicher Abendgottesdienst zum Gedenktag des apostelgleichen Fürsten Vladimir statt.

Am 28. Juli gab man ein großes Abschiedskonzert, an dem der Studentenchor mit dem hiesigen Jugendclub auftrat. Es wurden Kirchengesänge, patriotische Lieder, aber auch vertonte Gedichte sowie udmurtische Volksweisen und Tänze dargebracht. Einige Lieder sang auch ein Kinderchor, der binnen weniger Tage aufgebaut worden war. Zum Schluss sprachen die Ortsansässigen ihren Dank an die Missionare aus und kündigten an, an der Stelle, wo die Feldkirche stand, ein Kreuz aufzurichten. Auch überlegten sie in Novaja Mon´ja ein Gebetshaus zu gründen, in dem sich die Dorfbewohner zum gemeinsamen Gebet und zum Gespräch treffen können. Vater Artemij Prozorov, selbst Vorsteher der Kirchen von Kreis Selty, nahm diese Pläne mit Begeisterung auf und versprach seine größtmögliche Unterstützung. Schließlich ist es denkbar, dass in diesem Gebetshaus eine feste Gemeinde entsteht, die irgendwann auch eine Kirche errichtet. Für die Missionare wäre das das beste Ergebnis ihrer Mühen.

Ein Tagebuch zur Mission im Kreis Selty ist unter http://selty.cerkov.ru/ zu lesen.

06. August 2018

 

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